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Künzelsau, 07.04.2009
Berner Re-Zinc für einhundertprozentigen Korrosionsschutz
Das innovative System zum elektrolytischen Verzinken
Mit dem Berner Re-Zinc lassen sich Fahrzeugkarosserien in einen Originalzustand, ähnlich dem ab Werk, zurück versetzen. Das bedeutet, dass ein einhundertprozentiger Korrosionsschutz auch nach der Reparatur gewährleistet ist. Durch die einfache und schnelle Anwendung des Berner Re-Zincs ist ein optimaler Oberflächenschutz gewährleistet. Das Zink, das durch das Berner Re-Zinc Verfahren auf die Karosse aufgetragen wird, ist sehr haftfest, matt und fein. Spachtelmasse, Füller und Farben haften hierauf vorzüglich. Da nur metallisch blanke Stellen verzinkt werden, bleibt der intakte Lack unbeschädigt.

Die Anwendung des Berner Re-Zincs erfolgt folgendermaßen: an eine Stromquelle mit konstanter Ampère-Zahl zwischen 7 und 14 A werden am Pluspol ein schwarzes und am Minuspol ein rotes Kabel angeschlossen. Am Pluspol (Anode) wird die Handhabe mit integrierter Zinkplatte angeschlossen. Über der Handhabe ist ein Pad aus Kunstfell mit einer speziellen Faserung angebracht. Diese Faserung ist einzigartig, denn nur dieses spezielle Kunstfell lässt Zink-Ionen durch. Am Minuspol (Kathode) wird das zu beschichtende Blech angeschlossen. Hierzu wird das schwarze Kabel mittels Massenklemme an die Karosserie angeschlossen.


Die Handhabe wird in den von Berner mitgelieferten Elektrolyt eingetaucht, bis das Pad mit der Flüssigkeit getränkt ist. Nun wird die Handhabe kreisförmig über die blanke Schadstelle der Karosserie bewegt.

Das Elektrolyt stellt durch den Stromfluss ein elektrolytisches Bad dar. Durch den Stromfluss festigt sich das Zink Stück für Stück auf der Karosserie und es entsteht eine matte, hellgraue Verfärbung. Anschließend muss die bearbeitete Stelle mit einem in Leitungswasser getränkten Schwamm gesäubert werden, so dass das im Elektrolyt enthaltene Salz entfernt wird, bevor mit dem weiteren Lackaufbau begonnen werden kann.

Das Berner Re-Zinc System beinhaltet zwei verschiedene Handhaben. Eine große, runde für breite Flächen sowie eine kleine, rechteckige Handhabe für schwer zugängliche, enge Stellen bzw. für kleine Flächen und Kanten. In beiden Handhaben sind Zinkplättchen integriert. Aufgrund ihrer flexiblen Bauart durch Lasereinschnitte passen sich die Zinkplättchen bei der Anwendung von Re-Zinc an die zu bearbeitende Fläche an. Hiermit können auch Stellen mit Rundungen und Vertiefungen, beispielsweise an Kotflügeln und Radläufen, sehr gut verzinkt werden.

Die Karosserieinstandsetzung mit dem Berner Re-Zinc Verfahren eignet sich vor allem für Stellen, die anfällig für Rost sind, beispielsweise durch die Gefahr von Steinschlägen. Dazu zählen Kotflügel, Türen, Radläufe, Schweller und Motorhauben.

Weitere Anwendungsgebiete sind Schweißnähte, Falze und Innenseiten von zu punktenden Blechen sowie bereits leicht angerostete Stellen, die durch Re-Zinc vom Rostbefall gereinigt werden können.

Den kompletten Pressetext finden Sie rechts zum Download.