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Berner Gruppe feiert 50-jähriges Firmenjubiläum
Künzelsau, 17.04.2007
Die Berner Gruppe feiert ihr 50-jähriges Bestehen
- Vom Einmann-Betrieb zum internationalen Direktvertreiber.
Am 1. April 1957 eröffnete Albert Berner seine erste Schraubenhandlung im baden-württembergischen Künzelsau. In den folgenden 50 Jahren baute der Firmengründer das Unternehmen vom Einmann-Betrieb zum internationalen Konzern aus. Heute ist die Berner Gruppe einer der führenden europäischen Direktvertreiber im Kleinteile-Geschäft für das Bau- und Kfz-Handwerk und die Industrie.

Von der Schraubenhandlung zum internationalen Konzern
Seinen Erfolg verdankt Albert Berner seinem eigenen Mut. Im Alter von 21 Jahren, nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung, machte er sich selbstständig: 3.000 Mark und ein altes Auto als Startkapital – damit gründete er im Keller eines Hauses in Künzelsau seine erste Schrauben-handlung. Mit unermüdlichem Einsatz und immer neuen Ideen gelang es ihm, sein Unternehmen stetig auszubauen. Bereits zwölf Jahre später eröffnete er Gesellschaften in Belgien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. Zahlreiche weitere internationale Neugründungen folgten. Heute ist die Berner Gruppe in über 20 europäischen Ländern und Taiwan vertreten. Mehr als 7.000 Mitarbeiter, davon 4.600 im Außendienst, erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2005/06 rund 720 Millionen Euro.

Zunächst hatte Albert Berner die Kfz-Werkstätten als Kunden im Visier. Anfang der 70er Jahre erweiterte er seine Angebotspalette um Produkte für das Bauhandwerk. Diese Sparte hat heute den größten Umsatzanteil. Als Spezialist für Befestigungs- und Verbindungstechnik beliefert Berner inzwischen europaweit mehr als eine halbe Million Kunden im Direktvertrieb. Das Lieferprogramm war zu Beginn auf Befestigungsteile beschränkt, im Laufe der Jahre ergänzten weitere Artikelgruppen wie Werkzeuge, Werkstattaus-rüstungen und Chemieprodukte das Angebot. Konsequent baut Albert Berner den Chemiebereich aus. Seit 2002 ist die Berner Gruppe an der Chemiegruppe WIGO-Caramba, Bad Kreuznach/Duisburg, beteiligt. Caramba zählt zu den traditionsreichsten und bekanntesten Marken in der Chemiebranche. 2006 übernahm Berner alle Anteile, ein entscheidender Schritt zur Stärkung des Kernbereichs Chemie.

Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft
Unternehmergeist, aber auch Verantwortung und Engagement für seine Mitarbeiter und die Gesellschaft prägten stets das Handeln von Firmengründer Albert Berner. Das gilt nicht nur für den Stammsitz in Künzelsau, sondern auch für die europäischen Niederlassungen. „Als leuchtendes Symbol für Erfolg und Unternehmergeist“, zeichnete der französische Staatspräsident Chirac Albert Berner 2004 als „Ritter der Ehrenlegion“ aus. So hat Albert Berner beispielsweise im Firmengebäude der französischen Niederlassung spezielle Arbeitsplätze eingerichtet, um behinderte Menschen beschäftigen zu können. Insgesamt arbeiten bei Berner Frankreich 1.300 Mitarbeiter.

Mit der 1995 gegründeten gemeinnützigen Albert-Berner-Stiftung fördert der Firmeninhaber kulturelle und sportliche Aktivitäten im Kreis Hohenlohe. Damit möchte er den Menschen der Region ein wenig von dem zurückgeben, was er durch die Unterstützung von Freunden, Mitarbeitern und den Menschen der Region erreichen konnte. Für seine unternehmerischen Leistungen sowie sein soziales und kulturelles Engagement wurde Albert Berner 1995 das Bundesverdienstkreuz verliehen. An seinem 70. Geburtstag, dem 12. Juli 2005, erhielt er für sein beispielhaftes Wirken in Wirtschaft und Gesellschaft sowie sein vielfältiges soziales Engagement für die Menschen in der Region das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Familienunternehmen auf kerngesundem Boden
Albert Berner, der sich 1997 aus der aktiven Geschäfts-leitung zurückzog und den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm, blickt zuversichtlich in die Zukunft. Er ist überzeugt, dass die Berner Gruppe ihre erfolgreiche Entwicklung auch in den nächsten 50 Jahren fortsetzen wird: „Unser Unternehmen steht auf kerngesundem Boden. Die Planung für die nächsten Jahre ist gut; wir werden das Geschäft weiter ausbauen.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung Jörn Werner, der heute gemeinsam mit Ulrich Lindner, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing, und Lothar Aulich, kaufmännischer Geschäftsführer, das Unternehmen gestaltet, ist ebenfalls optimistisch: „Berners Stärke als Direktvertreiber ist seine absolute Kundenorientierung.“ Ein großer Vorteil sei, dass Berner ein Familienunternehmen ist: „Albert Berner hat stets investiert und die Entwicklung des Unternehmens vorangetrieben. Gleichzeitig hat er den Mitarbeitern immer Sicherheit gegeben und viel Wert auf die Eigenständigkeit des Unternehmens gelegt.“ Auch künftig soll sich hieran nichts ändern.